Dennoch waren in Paris und Mailand Trends auszumachen, die wohl auf jeder Schau erkennbar wurden. Immer noch nicht ganz verschwunden ist der Punk- bzw. Rockabilly-Look. Neben Hosen im Tartanmuster und Rockabilly-Jacken war das Schottenkaro allgegenwärtig.
Paul Smith: "Karo, karo, karo. Als ob ein Schotte verrückt geworden wäre."
Dazu werden immer noch Converse getragen und ein anderer Szene-Klassiker erlebt gerade sein Revival. Raf Simons will nun neben Eastpak auch die Doc Martens wiederbeleben.

Nach wie vor hat die Herrenmode aber immer noch einen besonders engen Bezug zu klassischen Vorbildern. Der Anzug hat auch diese Saison seine Bedeutung nicht verloren. Er wird lediglich in einer neuen Silhouette getragen. Diese schwankt von einem Extrem ins andere. Hochwasser-Hosen, zu eng und zu kurz oder zu weit mit Bundfalten, dazu derbe Schuhe und ein hochgeschlossenes Hemd. Natürlich ohne Krawatte. Und um den Bohème-Look treu zu bleiben, darf das Halstuch nicht fehlen. Das Motto: Nie passend im herkömmlichen Sinne.
Männermode ist also wieder klassischer und pragmatischer geworden und Männer müssen nicht mehr wie verkleidet aussehen. Dazu Alber Elbaz: "Männer mögen kein Rosa. Viel lieber mögen sie Grün oder Blau und natürlich Schwarz."









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